Kaltenbachweg 22 | 42349 Wuppertal | Deutschland
+49 202 24 43 00 2

Papier und Bildwirkung (Teil 2)

Noch nie wurde soviel fotografiert, wie heute. Dank der Digitaltechnik ist es auch leicht geworden ein halbwegs ordentliches Foto zu machen. Und so wird geknipst, was das Zeug hält. Sei das das eigene Mittagessen, die unvermeidlichen Selfies oder Ergebnisse aus der eigenen Gartenarbeit. Immer und überall ist eine Kamera dabei. Schon längst haben Mobiltelefone das Feld übernommen, um mehr oder weniger wichtige Momente "für die Ewigkeit" festzuhalten. 
Vor dem Mampf noch schnell ein Foto …

Noch nie wurde soviel fotografiert, wie heute. Dank der Digitaltechnik ist es auch leicht geworden ein halbwegs ordentliches Foto zu machen. Und so wird geknipst, was das Zeug hält. Sei das das eigene Mittagessen, die unvermeidlichen Selfies oder Ergebnisse aus der eigenen Gartenarbeit. Immer und überall ist eine Kamera dabei. Schon längst haben Mobiltelefone das Feld übernommen, um mehr oder weniger wichtige Momente “für die Ewigkeit” festzuhalten.

Die Kamera – immer dabei

Für die Ewigkeit? Dies stimmt nun leider nicht. Die Menge an Fotos hat rasant zugenommen, doch was geschieht mit den Bildern? Im besten Falle werden sie in einem sozialen Medium gezeigt, finden kurz Beachtung (oder auch nicht) und sind dann verschwunden, weil ja neues Material geliefert wird. Die Halbwertszeit eines Fotos bemißt sich mittlerweile in Millisekunden. Selbst die Präsentation nackter Haut kann diesen Effekt nur wenig stoppen – sehr zum Leidwesen so manches Fotografen.

Wo sind sie? Die Bilder, die ein Leben lang begleiten, die im Gedächnis bleiben? An die man sich gerne erinnert?

Papier als Lösung

Gute Fotos verdienen eine würdige Präsentation

Letztendlich ist ein Foto nur wertvoll, wenn es belichtet oder bedruckt in einem Buch, Fotoalbum oder einem Bilderrahmen sich der Welt präsentiert. Getreu dem Motto “Ein Foto ist fertig, wenn ich es in den Händen halten kann” will ich hier einmal das Augenmerk auf das fertige Foto richten – nachdem es gedruckt worden ist.

Und so habe ich mich auf drei unterschiedliche Motive festgelegt und dem drei sehr unterschiedliche Papiere entgegengestellt und versuche in diesem kleinen Film ein wenig Verständnis zu schaffen, wie entscheidend die Qualität und auch Machart des Papieres entscheiden kann, wie ein Foto letztendlich wirkt.

Als Maßstab nehme ich hier meinen ganz eigenen Geschmack – einen anderen habe ich ja nicht – wohl wissend, daß manches auch Geschmackssache ist. Doch ein paar Prinzipien für Präsentation sollte man schon kennen und beherzigen.

An dieser Stelle möchte ich mich bedanken für die Unterstützung der Firma Hahnemühle. Immerhin beschäftigen sich diese seit über 400 Jahren mit der Herstellung von Papier – was wohl für eine gewisse Erfahrung in der Branche spricht 😉

Papiere im Vergleich

Lange habe ich versucht, Papierunterschiede im Vergleich zu zeigen. Letztendlich mußte der Versuch aber scheitern, denn wie soll man Haptik und Optik mittels Fotos, Text und Bildschirmausgabe auch darstellen. Die Idee war ja gut, doch die nachvollziehbare Ausführung war die eigentliche Herausforderung. Und so habe ich mich für diesen Film entschieden. So ganz läßt sich dieses Thema dennoch nicht zeigen, doch es ist ein Versuch wert, oder?


57

Verwandte Beiträge