Kaltenbachweg 22 | 42349 Wuppertal | Deutschland
+49 202 24 43 00 2

Mein neues “Polaroid” heißt Canon Selphy CP1300

Die Bestände für meine Polaroidfilme neigen sich dem Ende zu und eine neue Lösung muß her. Mittlerweile steigen die Preise für die Filme in astronomische Höhe, so daß ich sie einfach verkaufe.
Der Fuji FP100C ist nun Geschichte

Die Bestände für meine Polaroidfilme neigen sich dem Ende zu und eine neue Lösung muß her. Mittlerweile steigen die Preise für die Filme in astronomische Höhe, so daß ich sie einfach verkaufe. Dabei war ich so begeistert von den Fujifilm FP-100C Farbfilmen. Für mich sind es immer noch die besten Farbfilme im Segment der Sofortbilder.

Nicht zu vergessen ist die Größe der Bilder, die selbst unter der Einschränkung meiner Mamiya RZ67 immerhin noch mit einem stilvollen 6×6 bzw 7×7 cm Quadrat daherkamen. Von Fujifilm gibt es da ja noch die Instaxbilder, doch sind die mir einfach zu klein. Das alte Format war mit einem Bildbereich von 7,3 x 9,5 cm einfach perfekt.

Doch was ist die Alternative? Es gibt ja Möglichkeiten von Polaroid und auch Fujifilm, doch so richtig “hot” sind diese für mich nicht. Allem voran sind die Bilder einfach zu klein. Die Fujifilm Instax Square WW 1 Filme sind mit ca. 6×6 cm schon recht gut, die Fotoqualität läßt sich akzeptieren – Langzeitqualität bleibt abzuwarten –

Zubehörliste

Zubehörliste Tinte und Papiersets Canon Selphy CP1300 *

Produktbezeichnung Papierformat Anzahl der Ausdrucke Für Papierkassette
Farbtintenkassette/Papier-Set         KP-36IP Postkarten 36 Papierkassette PCP-CP400 (im Lieferumfang enthalten)
Farbtintenkassette/Papier-Set         RP-108 108
Farbtintenkassette/Papier-Set         KP-108IN 108
Farbtintenkassette/Papier-Set         KP-1080V 1080
Farbtintenkassette/Aufkleber-Set KC-36IP Kreditkartengröße 36 Papierkassette PCC-CP400 (optional)
Farbtintenkassette/Aufkleber-Set KC-18IF (ganzseitige Aufkleber) 18
Farbtintenkassette/Aufkleber-Set KC-18IL (8 Aufkleber pro Seite) 18
Farbtintenkassette/Aufkleber-Set KC-18IS (quadatische Aufkleber) 18

Änderungen und Irrtümer vorbehalten


* Du kannst über diese Links gerne deine Bestellungen durchführen, falls dir das Produkt und der Bericht gefallen hat. Dadurch wird es nicht teurer für dich, aber ich bekomme eine kleine Vermittlungsprovision durch den Verkauf. Ein Sponsoring durch den Hersteller oder einen Verkäufer fand nicht statt und hat das Ergebnis in keiner Weise beeinflußt. Versprochen. Die Abwicklung erfolgt zu dem bedingungen von Amazon.

Zur Technik

Beworben wir diese kleine Kiste mit “Schnelle Fotoprints in Laborqualität vom Mobilgeräten und anderen Datenquellen”. Also ein Drucker für unterwegs, wenn man nicht grad zufuß durch die Kalahari oder Wuppertal wandert. Doch was kann diese “Kiste”?

    • drucken per WLAN
    • Air-print für Apple
    • Fotoprints in 10 x 15 cm !
    • 2 x 6 Zoll Fotostreifen wie ein Fotoautomat
    • Passfotodruck
    • 300 x 300 dpi
    • Thermosublimationsverfahren
    • Farbstabilität ~ 100 Jahre
    • Farbband mit 3 Farben (Gelb, Cyan, Magenta) mit Schutzschicht, 256 Stufen pro Farbe (Farbtiefe 24 Bit)
    • Druckgeschwindigkeit ~ 47 Sekunden/Postkartenformat
    • PictBridge kompatibel (via USB und WLAN)
    • Unterstützte Speicherkarten: SD, SDHC, SDXC Schnittstelle für USB-Stick
    • Netzteil oder Akkubetrieb möglich
    • Verkaufspreis bis ca. 130,00 – 140,00 €

Mein erster Eindruck

Wenn ich mir das so besehe …

Der erste Eindruck ist oft wichtiger, als man meint. So also auch der bei einem neuen Gerät. Wie ist die Haptik, wie die Usability und wie der erste “Geschmack”? Meinem kritischen Auge entgeht nichts – oder fast nichts … 😉

Und so kann ich schon einmal sage, daß mit knapp unter 1 kg (860 Gramm ohne Zubehör) Gewicht der Drucker durchaus transportabel ist. Allerdings für die Hosentasche dann doch zu groß und schwer. Da würde ich dann doch zum Instax greifen.

Entschieden habe ich mich für das Modell in schwarz (Alternatiov gibt es weiß und ROSA, wer es denn so mag …).

Was allerdings negativ auffällt ist das Fehlen eines Startsets mit Papier. Ich könnte also noch nicht einmal einen Probedruck machen. Man kommt sich vor, wie bei Epson, die die Erstbefüllung der Tintenkartuschen nicht voll machen, sondern dort schnell das “Druckergold” versilbern wollen. Schade, aber ich war ja schlau und hab gleich meinen “Stoff” gleich mit bestellt. leider paßte das Papier nicht zur gelieferten Stadardpapierkassette. 🙁

Das Gerät im eigenen WLAN anmelden ging schnell und problemlos. Auch der erste Print vom Smartphone (Apple) erfolgte schnell – nach etwas “Fummelei” – und erfreute die wartenden Massen. Die Bildwiedergabe selbst von Svchwarzweißdrucken war überraschen angenehm. Es wurde befürchtet, die Bilder wären irgendwie mit einer Grünstich versehen – was ich bislang nicht bestätigen kann.

Wie heute üblich darf man die Software und weitere Dokumentation aus dem Internet laden – erspart zwar Papier und -druckkosten, doch ist man auf das sichere Auffinden beim Hersteller angewiesen. Dies könnte vielleicht besser sein, ist aber kein wirklicher Grund zur Reklamation.

Anschlußmöglichkeiten und Software

Zum Start alles dabei – außer ein Ladung Papier und “Tinte”

Der direkte Anschluß kann über USB oder WLAN erfolgen. Doch es scheint so, als wäre die “Natürliche Verbindung” mittels Mobiltelefon/Smartphone die beste Variante. Am gerät direkt befindet sich ein Micro-USB-Anschluß und ein Steckplatz für eine SD-Karte. Leider fehlt hier die Unterstützung für das Profiformat der Compact Flash (CF)-Karten. Ich befürchte, wir müssen uns hiervon über kurz oder lang verabschieden; neigen doch immer mehr Kamerahersteller dazu, diese kleinen Kärtchen zu unterstützen. Schade.

Als Softwareunterstützung gibt es Apps in den Stores (Canon PRINT) und für Windows die Treiber und ein Handbuch als pdf zum Download.

Ganz schön groß der Karton …

Zum Druckverfahren

Dieser Drucker arbeitet nach dem Thermosublimationsverfahren – ist also kein Tintenstrahldrucker. Demnach können auch keine Düsen eintrocknen. Bei dieser Technik werden die 3 Grundfarben (Cyan, Megenta, Yellow) nacheinander aufgetragen und “gebacken”. Ein FineArtPrint ist damit natürlich nicht möglich.

Zum Schluß bekommt der Druck noch eine transparente Versiegelung, die in 3 Varianten (= Finish Pattern) voreingestellt werden kann (matt, glänzend, dolle glänzend) und das Ergebis (bis 10 x 15 cm) kann bewundert werden.

Laut Hersteller soll halten die Drucke 100 Jahre – meine Beweisführung muß ich da wohl absagen. In 100 Jahren habe ich etwas anderes vor. 😉

Mein Fazit

Ein solide verarbeitetes Gerät wird ordentlich verpackt geliefert. Allerdings fehlt hier Papier für den ersten Druck. Da wären 5 Blatt doch nicht Zuviel gewesen – denn leider habe ich “das falsche” Papier mit bestellt. Für die Drucke auf Scheckkarten benötigt man den OPTIONALEN Papierschacht. Sowas war orher nirgendwo erkennbar – und ich hab  noch keine Idee wo ich den finde. Erste Recherche bei Amazon war negativ. Somit bleiben dir also meine ersten Prints erspart. Nachtrag: Über die Bucht bekam ich den Papierschacht dann 2 Tage später.

Das Anbinden in mein WLAN war simpel und nach wenigen Klicks erfolgreich – wie zu erwarten. Die >Menüführung über die großen Bildchen (Icons) war schnell verstanden und es konnte alles so eingerichtet werden, wie es soll – was auch nicht wirklich geprüft werden konnte, weil … ach ich sagte es ja schon. Die Ausdrucke gehen recht schnell; eine Postkarte < 1 Minute ist durchaus akzeptabel. Die Farebn sind frisch und Portraits angenehm in der Erscheinung. Man kann hier nicht allzu genau die Farbwiedergabe erwarten, doch für einen FineArtPrint geht man doch sowieso andere Wege und nutzt andere Tools.

Insgesamt habe ich mit dem gerät bereits einigen Menschen eine Freude gemacht; und die Druckkosten von ~30 Cent (0,30 €) sind durchaus akzeptabel zu nennen. Insgesamt also eine gute Entscheidung, wenn man nicht zufuß durch den afrikanischen Busch laufen muß 😉 …

1

Verwandte Beiträge

Leave a comment

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.