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Auf zum Yappadappadu

Wer denkt da nicht sofort an Fred Feuerstein und seinen sagenumwobenen Kampfschrei, der nicht selten im Chaos endete? Ach Quatsch, das heißt ja LaPaDU und ist kein Kampfschrei, sonndern ein Landschaftspark, eine konservierte Industrieruine und Ausflugsziel für Jedermann. (Ich bin aber auch ein Schlingel

Wer denkt da nicht sofort an Fred Feuerstein und seinen sagenumwobenen Kampfschrei, der nicht selten im Chaos endete? Ach Quatsch, das heißt ja LaPaDU und ist kein Kampfschrei, sonndern ein Landschaftspark, eine konservierte Industrieruine und Ausflugsziel für Jedermann. (Ich bin aber auch ein Schlingel 😉 )

HIer entlang strömte die Menge

Und genau aus diesem Landschaftspark gibt es heute ein paar Bilder. War ich doch dort zur Photo & Adventure als echter Pressevertreter (ein leises Raunen geht durch die Menge), um aus meiner professionellen Sicht meine Eindrücke zu sammeln und in Wort + Bild zu fassen. Aber wie sollte es anders sein, es zog mich magisch an, hier selbst ein wenig die Lise kreisen zu lassen. An einem normalen Shootingtag wäre ich hier mit Stativ und Mittelformat, in aller Frühe oder bei Nacht erschienen. So hatte ich nur eine alte Leica M8 mit 35mm Glas (auf S/W-Modus voreingestellt) und eine OM-D M1 mit 12-40mm dabei. Für eine Reportage völlig ausreichend – denke ich.

Pflichtbewußt besuchte ich die Messehalle, suchte nach den Highlights und machte mir einen Besuchsplan; den einen oder anderen kennt man schon und ein kleiner Plausch kann nicht schaden. Na ja, um 12:00 sollte s eine Pressewalk geben … den ich prompt verpaßte. Ich Trösel fand die Gruppe einfach nicht … na ja, ich bin ja schon groß und weiß mich zu beschäftigen.

Ja, genau, es war ja schon 12:00 Uhr und genau die richtige Zeit für einen eigenen Walk … in der Mittagssonne zum Knipsen. hmmm, hat noch jemand eine blödere Idee? Nicht? Okay, dann nehmen wir diese hier.

Wie ihr sehen werdet, kann auch die pralle Sonne ein Shooting zu einem Erlebnis werden lassen. Einige Bilder gaben dann doch nicht das her, was ich mit den Augen sah – da fehlte doch meine Phase One (Dynamikumfang), aber so etwas kann einen Fotografen nicht erschüttern. Ich finde, es hatte sich gelohnt …

Vielleicht gefällt euch mein kleiner Ausflug ja. Nachher gab es natürlich noch viel Fachgesimpel und Klönschnack, doch das steht in einem anderen Post.

Und so waren zahlreiche Details (auch ohne Makro!), die ich für durchaus sehenswert halte.

So ein alter Motor hat sicherlich schon viel geleistet (Leica M8)
Hier wurde mal viel Wind gemacht (Leica M8)
Der Blick zum Himmel war manchmal etwas schwierig .. (OM-D M1)

Die Fotos wurde allesamt mit Capture One Pro entwickelt und und leicht bearbeitet. In der Regel wurden die Kontraste ein wenig angehoben und die Dynamik und das war es schon. Besonders gut haben wir die S/W-Bilder gefallen, die so ein stückweit die Nostalgie näherrückten. An solchen Orten – nur wirklich gefährlich – spielten wir als Kinder. Unsere Eltern wußten nur “die sind draußen” und ahnten nicht, was wir alles anstellten … ist wohl auch besser so gewesen, sonst hätte das “Füttchen Kirmes gefeiert”.

Dicke Rohre schenken wunderbaren Bildaufbau … wenn man es sieht

Leider hatte ich am Samstag nicht alles gesehen und am Sonntag außerplanmäßig fremdgesteuert. Man muß halt Prioritäten setzen … jawoll. Auch habe ich versucht, nicht die typischen Bilder zu machen. Wer in den einschlägigen Foren schaut, der sieht die immer wieder selben Ansichten (wie bei so vielen Motiven) und das ist manchmal langweilig … meine ich.

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