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Anleitung für ein perfektes Portrait

Allein der Titel ist schon eine Illusion. Was ist schon ein perfektes Foto? Besser wäre wohl die Formulierung “ein besseres Foto”, denn hier geht es ausschließlich um technische Verbesserungen. Ob das Ergebnis anschließend auch gefällt, liegt dann letztendlich am Betrachter.

Allein der Titel ist schon eine Illusion. Was ist schon ein perfektes Foto? Besser wäre wohl die Formulierung “ein besseres Foto”, denn hier geht es ausschließlich um technische Verbesserungen. Ob das Ergebnis anschließend auch gefällt, liegt dann letztendlich am Betrachter.

Technische Spielregeln

Grundsätzlich ist die Kameramarke und der Typ vollkommen unwichtig. letztendlich macht der Fotograf das Foto. Doch ein paar technsiche Hinweise machen es dann aber doch einfacher, ein gelungenes Portrait zu “schießen”.

Die Wahl des Objektives bestimmt dagegen sehr wesentlich die Bildwirkung. Ob man nun ein Weitwinkelobketiv oder ein tele benutzt, hat einen wesentlichen Einfluß. Weitwinkel erzeugt gerne die “Knollennase” und Tele schafft Distanz zum Motiv.

Ich persönlich benutze gerne Makroobjektive, die man gerne für “Blümchenfotografie” benutzt. Der Vorteil liegt hier klar in dem umgekehrten Verhältnis der Schärfebereiche. (1/3 vorne und 2/3 hinter dem Fokuspunkt).

Foto: Michaela Reich
  1. Geignete Brennweiten (bezogen auf Kleinbildformat)  liegen bei >50mm bis etwa 105 mm. Natürlich sind auch Brennweiten von > 105 mm möglich und können gut aussehen. Doch muß man den notwendigen Raum haben, eine ruhige Hand (oder kürze Belichtungszeit) und man muß wissen, daß das Gesicht anders aussieht (schmaler).
  2. Die gebräuchliche Blende ist so in etwa bei f8 zu suchen. Damit bekommt man so ziemlich jeden Kopf scharf hin ;-)
  3. Wichtig ist hier noch die Bildgestaltung. BITTE achtet darauf, daß nicht ein Ast oder sonstiger Gegenstand aus dem Kopf wächst ;-). Am besten, der Hintergrund bekommt eine leichte oder stärkere Unschärfe, dann achtet der Betrachter mehr auf die Person. Wie das geht? Einfach die Blende weiter öffnen (also den Wert kleiner machen, dafür schrittweise die Belichtungszeit verkürzen) und schon ist der Unterschied da.
  4. … und zum Schluß noch der Blitz. Bitte Nie, nie, niemals den eingebauten Blitz verwenden. Dieser Blitz (fast immer) das schönste Model einfach nur tot. Flacher Lichteinfall auf Höhe der Objektivachse bewirkt fehlende Schatten – das Foto verliert an Tiefenwirkung und das Gesicht wirkt “platt”. Hier ist der Aufsteckblitz schon besser, da er höher angesiedelt ist – wenn man ihn jetzt noch gegen die Decke oder eine andere reflektierende Fläche richten würde, dann wäre auch diese Maßnahme eine echte Verbesserung.

Atmosphäre ist Trumpf

Atmosphäre ist Trumpf – geht auch ohne Alkohol 😉

Nun mußt du nur noch dafür sorgen, daß dein Model locker und entspannt ist – knipse einfach so “nebenbei” – und versuche mehrere Blickwinkel zu nehmen. Leicht von oben oder leicht von unten, seitlich oder auch mal die Kamera leicht kippen und du wirst staunen, wie vielfältig deine Bilder werden können.

Und nun zum allerletzten Schluß noch der Geheimtipp schlechthin – er darf also NICHT gelesen oder beachtet werden:

Ist dein Foto noch nicht gut genug, dann gehe einfach näher ans Objekt heran.

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